Die Pädagogian Harmonists

Wie sie mit ihrem Publikum umgehen müssen, wissen die Pädagogian Harmonists. "Die müssen gar nicht unbedingt singen, ich lache mich schon halb tot, wenn ich sie nur beobachte." ...ein Pausenkommentar einer Konzertbesucherin im "Horster Harlekin".

Abwechselnd verwöhnen die stimmgewaltigen Lehrer ihre Zuhörer mit Werken der Comedian Harmonists, unerhört witzig arrangierten Eigenfassungen bekannter Schlager und neu betexteten Operettenstücken.

Die Schaumburger Zeitung schrieb: "Vom ersten Liede an wurden die einschlägigen Erwartungen des Publikums von den singenden Paukern aus der Rattenfängerstadt vollauf erfüllt. Die vier Herren auf der Bühne und der Mann am Klavier intonierten ein zauberhaft schmalziges "Frollein, pardon", ergingen sich inbrünstig und brünftig zugleich in der sinnlichen Vision "Ich hab´ was Schönes erdacht/für heut Nacht" und machten ihre melodiösen Avancen an Anneliese, Veronika, Donna Clara und andere Damen. Da schmetterten die Tenöre bis in Falsett und Counter hinein, wohltönte der Bariton und brummte in erhabener Männlichkeit der Bass, dabei augenzwinkernd mit den vielfältigen Möglichkeiten des Geschlechterzirkus´ kokettierend."

Einst vier, dann also fünf auf der Bühne, nun in Comedian Harmonists-Original-Besetzung mit sechs - Frollein, pardon! - fünf Herren und einer Dame am Flügel!

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